Herzlich willkommen

NEUKIRCHEN
ADORF

Zwei Orte
Eine Gemeinde
Echte Gemeinschaft

Das Tor zum Erzgebirge
begrüßt Sie recht herzlich.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich hoffe, Sie konnten ein ruhiges Osterfest verbringen und die Zeit mit Ihren Liebsten genießen. Gleichzeitig wünsche ich uns allen, dass der Frühling nun endgültig Einzug hält, damit wir die bevorstehenden Freiluftveranstaltungen in vollen Zügen genießen können.

Steigende Temperaturen und gutes Wetter sind auch für unsere Baumaßnahmen von großer Bedeutung. Die Arbeiten an unserer Grundschule sind wieder in vollem Gange. Neben dem Innenausbau im bereits fertiggestellten Gebäudeteil können wir nun auch mit dem Bodenaustausch sowie den Gründungsarbeiten für Hort, Mensa und Turnhalle beginnen. In den kommenden Wochen werden wir dem Gemeinderat einen aktualisierten Bauablaufplan vorstellen. Unser Ziel bleibt die Eröffnung der Schule im Sommer 2027 – und ich bin optimistisch, dass wir diesen Termin halten können. Selbstverständlich halte ich Sie über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden.

Bereits seit Ende Februar laufen auch die Straßenbauarbeiten am Abzweig Adorf auf Hochtouren. Die Firma EBG aus Ehrenfriedersdorf leistet dort – trotz einiger Herausforderungen und eines hohen Abstimmungsbedarfs – sehr gute Arbeit. Auch seitens der Baufirma besteht großes Interesse, diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt so schnell wie möglich wieder freizugeben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken – ebenso wie bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis für die Einschränkungen. Die Arbeiten kommen gut voran, und bei einem Spaziergang vor Ort lässt sich bereits erkennen, wie der künftige Straßenverlauf aussehen wird. Damit dürfte auch endgültig klar sein: Einen Kreisverkehr wird es an dieser Stelle nicht geben. Dieses Gerücht hat sich über viele Jahre gehalten, gehört nun aber der Vergangenheit an. Wir sind überzeugt, dass die neue Verkehrsführung zu klareren Vorfahrtsregelungen, einem besseren Ein- und Ausfahren am Parkplatz der Apotheke sowie insgesamt zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer führen wird.

Ein weiteres wichtiges Thema zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist die geplante Umgestaltung der Forststraße. Dieses Thema hat in den vergangenen Wochen für Diskussionen gesorgt, weshalb ich einige Punkte gern einordnen möchte.

Durch die zukünftige Anbindung der Saulheimer Straße an die Kreuzung Siedlerweg/Forststraße werden sich die Verkehrsströme verändern. Die Forststraße war ursprünglich als Sackgasse angelegt und nie für das Verkehrsaufkommen eines Wohngebietes mit rund 120 Eigenheimen ausgelegt. Bereits in der ursprünglichen Planung war daher eine Anbindung an die Stollberger Straße vorgesehen. Rund 30 Jahre später wollen wir diesen Ansatz nun umsetzen.

Durch den fehlenden Gehweg und den künftig zu erwartenden Mehrverkehr entsteht insbesondere für Fußgänger und Radfahrer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Dieses möchten wir frühzeitig angehen. Daher haben wir eine verkehrsplanerische Studie in Auftrag gegeben. Darin wurden verschiedene Varianten untersucht: der Ausbau der bestehenden Straße mit Gehweg, zwei Einbahnstraßenlösungen sowie eine Sackgassenlösung mit Wendehammer. Aus fachlicher Sicht wird aktuell eine Einbahnstraßenregelung empfohlen.

Im Anschluss an die Beratung im Gemeinderat haben wir zunächst das Gespräch mit den unmittelbar betroffenen Anliegern der Forststraße gesucht. Dabei zeigte sich, dass sowohl eine Einbahnstraße als auch eine Sackgasse grundsätzlich vorstellbar sind. Dieses Stimmungsbild stellt jedoch noch keine Entscheidung dar, sondern dient zunächst der Orientierung.

In den vergangenen Wochen wurde mehrfach die Frage gestellt, warum wir zunächst nur mit den direkten Anliegern gesprochen haben. Der Grund ist, dass mit möglichen Veränderungen auch grundstücksrechtliche Fragen verbunden sind. Daher sind die betroffenen Eigentümer zunächst die wichtigsten Ansprechpartner. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass jede Veränderung auf der Forststraße Auswirkungen auf die umliegenden Straßen haben wird. Deshalb werden wir im nächsten Schritt genau diese Effekte untersuchen. Geplant sind unter anderem Verkehrszählungen auf der Forststraße und der Max-Weigelt-Straße sowie eine Bewertung der Ein- und Ausfahrtsbedingungen. Auf dieser Grundlage wird ein konkreter Vorschlag für den Gemeinderat erarbeitet.

Im Anschluss daran wird entschieden, in welcher Form eine weitere Beteiligung der Anwohner sinnvoll und notwendig ist. Ich gehe derzeit davon aus, dass wir uns im Spätherbst erneut im Gemeinderat mit diesem Thema befassen werden.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ausdrücklich versichern, dass wir alle Hinweise und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft aufgenommen haben und diese in die weiteren Planungen einfließen lassen. Unser Ziel ist eine tragfähige Gesamtlösung, die die Verkehrssicherheit im oberen Ortsteil von Neukirchen nachhaltig verbessert.

Sollten Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen haben, melden Sie sich jederzeit gern bei mir.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Meldungsmanagement der Gemeindeverwaltung Neukirchen/Erzgeb.