Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.



Neukirchen, den 12. Juni 2024

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am vergangenen Wochenende hatten Sie die Wahl und konnten entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren im Ortschaftsrat Adorf und unserem Gemeinderat mitwirken darf.

Da die letzte Sitzung des Ortschaftsrat Adorf bereits vorbei ist, möchte ich mich hiermit bei allen ganz herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken. Viele Dinge konnten wir dabei erreichen – Näheres lesen Sie im Vorwort unseres Ortsvorstehers Bernd Bochmann im Juniamtsblatt auf Seite 4. Auch diesem gilt mein großer Dank. Wir haben uns während seiner Amtszeit viel ausgetauscht und immer wieder gute gemeinsame Entscheidungen für unseren Ortsteil Adorf treffen können.

Lieber Bernd, ich hoffe Du genießt Dein Mehr an Freizeit und bleibst uns als Stammgast in den Ortschaftsratssitzungen erhalten.

An dieser Stelle darf ich allen gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Gremien vorab schon einmal gratulieren; auch wenn das endgültige Wahlergebnis selbstverständlich noch nicht amtlich ist. Mit Ihrer Wahl übernehmen Sie eine große Verantwortung für unsere Gemeinde. Für dieses Engagement darf ich mich schon jetzt bedanken, denn es ist keineswegs selbstverständlich. Nun liegt es an den Gewählten, sich uneigennützig für die Werte und die Entwicklung unserer Gemeinde einzusetzen und dafür zu sorgen, den dienlichen Weg des letzten Gemeinderates fortzusetzen. Grundlage für diesen Weg war stets das Miteinander der Ratsmitglieder, völlig egal welcher Fraktion sie angehörten. Auf kommunaler Ebene geht es nicht darum parteipolitische Grundsatzdebatten zu führen, sondern aus den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten das Beste für unsere Bürgerinnen und Bürger in unserem Ort herauszuholen.

Dies ist auch mein Wunsch für die kommende Legislatur: lasst uns weiterhin wertschätzend miteinander umgehen und pragmatische Lösungen für unsere Herausforderungen finden. Faire Debatten, die im Sinne der Sache geführt werden, sind richtig, wichtig und wollkommen. Dementsprechend sollten Polemik oder Verschwörungstheorien in unseren Diskussionen keinen Platz haben.

Ende des Monats tagt dann auch der jetzige Gemeinderat ein letztes Mal und die Tagesordnung wird wieder einiges zu bieten haben. Unter anderem, wie angekündigt, die (Um-)Benennung dreier Straßen.

Die Straße an der neuen Grundschule soll den Namen „Saulheimer Straße“ bekommen. Doch warum nun gerade diesen? Wer kennt schon Saulheim? Einige werden sich sicherlich noch an die 90er Jahre erinnern, als die Partnerschaft mit den Rheinhessen begann. Es gab gegenseitige Besuche auf verschiedenen Ebenen. Von Schulbesuchen über das Vereinsleben bis in die Familien hinein gab es einen regen Austausch. Anfang der 2000er schlief dies jedoch leider immer weiter ein. Nur noch wenige aktive Beziehungen bestehen zwischen unseren Orten. Seit 2017 keimt das zarte Pflänzchen der Partnerschaft jedoch wieder. Im letzten Jahr zum Weihnachtsmarkt besuchte uns dann sogar der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt (dem Verwaltungssitz der Ortsgemeinde Saulheim) Herr Markus Conrad. Im Gegenzug durfte ich den Saulheimern am ersten Juniwochenende zum Verbandsgemeindeweinfest viele Grüße aus dem Erzgebirge überbringen.

Der Anfang ist also gemacht. Nun sollten wir versuchen, diese Verbindungen auch auf die jüngeren Generationen zu übertragen. Und wer wäre dabei, neben unseren engagierten Vereinen, besser geeignet als unsere Schulkinder? Mit ihrer jugendlichen Neugier werden diese sich dann selbstverständlich fragen, warum die Straße an ihrer Schule diesen Namen trägt. Die Partnerschaft bleibt somit für alle sichtbar. Dann gilt es nur noch sie mit Leben zu füllen. Dies kann aber nicht nur die Aufgabe des Bürgermeisters und des Gemeinderates sein. Es ist unser aller Aufgabe diese und weitere Partnerschaften zu pflegen und wachsen zu lassen. In einer herausfordernden und komplexen Zeit wie der aktuellen sind es die Beziehungen miteinander, die neue Dinge möglich machen. Voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und kooperativ Herausforderungen begegnen, sehe ich als wesentlich, um die Zukunft zu meistern.

Dies gilt nicht nur für Partnerschaften zwischen Gemeinden, sondern auch in den Gremien und besonders in unserer Gemeinschaft vor Ort.

Seien Sie dabei und helfen Sie uns gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Sollten Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen haben, scheuen Sie sich nicht mich anzusprechen. Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm