Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gerade gestern erschien das Amtsblatt auf dessen Titelblatt wir Sie zu den Veranstaltungen am ersten Adventswochenende eingeladen haben.

Wie ich es in meinem Vorwort jedoch geschildert habe, liegen zwischen Redaktionsschluss und Erscheinungsdatum jedoch zwei Wochen. Leider ist der Fall nun eingetreten, dass uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

In einer Sitzung am gestrigen Abend haben der Ortsvorsteher, Herr Bochmann, sowie die Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins aus Adorf, Herr Rietschel und des Heimat- und Geschichtsvereins aus Neukirchen, Herr Beyer mit mir gemeinsam entschieden, dass wir die geplanten Veranstaltungen absagen müssen.

Wir haben uns dazu entschlossen, da wir keine realistisch umsetzbare Lösung zur Kontrolle und Einhaltung der 2G-Regel auf den Veranstaltungen sehen.

Da sich außerdem die Situation in den Kliniken im Freistaat weiterhin zuspitzt, ist es mehr als fraglich, ob nicht noch strengere Regelungen in den nächsten Wochen auf uns zukommen.

Es ist aus unserer Sicht unvernünftig weiterhin an den Planungen festzuhalten. Ich danke den Vereinen für Ihr besonnenes Handeln und hoffe auf eine baldige Rückkehr zur Normalität mit all unseren Veranstaltungen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.


Neukirchen im November 2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der November begrüßt uns seit Beginn mit tristem und verregneten Wetter. Fast so, wie man es von ihm erwartet; ist er doch scheinbar einer der trostlosesten Monate. Das Wetter können wir, wie so manch andere Dinge, einfach nicht ändern. Wir sollten versuchen auch hier das Beste daraus zu machen. Es heißt ja, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur falsche Kleidung. Was bei diesem Wetter auch helfen kann, sind positive Gedanken und vielleicht sogar ein wenig Vorfreude. Denn im November steigt die Freude auf die Adventszeit. Und wo könnte diese heimelige Zeit schöner sein, als in unserem Erzgebirge. Im letzten Jahr mussten wir auf einige lieb gewonnene Traditionen coronabedingt verzichten. Im Gegenzug gab es einige neue Ideen, die uns die Adventszeit verschönert haben. Auch in diesem Jahr sind die Vorzeichen für diese Zeit nicht gerade rosig. Die gesellschaftlichen Beschränkungen werden gerade wieder verschärft; der Dezember scheint ungewiss. Während ich diese Worte schreibe, berät der Sächsische Landtag gerade über die neue Schutzverordnung zur Eindämmung der Pandemie.

Weihnachtsmärkte, Bergparaden, Weihnachtsfeiern… vieles scheint wieder in weite Ferne zu rücken. Doch nun zum Positiven. Laut dem Entwurf der neuen Verordnung sind unsere Veranstaltungen am 1. Advent davon nicht betroffen, da sie einen gewissen Rahmen nicht sprengen. Somit freue ich mich Sie am 27.11.2021 zum Schwibbogenfest am Sternplatz und am 28.11.2021 zum Pyramidenanschieben an der Schule in Adorf einladen zu dürfen. Voller Zuversicht planen die beteiligten Vereine gemeinsam mit uns diese Festlichkeiten, die wir im letzten Jahr so schmerzlich vermisst haben. Da wir nicht in die Zukunft schauen können, sind diese Planungen jedoch auch mit dem Risiko behaftet, dass uns die Pandemie vielleicht wenige Tage zuvor einen Strich durch die Rechnung macht und wir die Feste kurzfristig absagen müssen. Deshalb möchte ich Sie um folgendes bitten: Belohnen Sie die Vereine unserer Gemeinde für ihren Mut zur Planung und Durchführung der Veranstaltungen durch Ihre persönliche Teilnahme. Unsere Hygienekonzepte setzen neben den mittlerweile üblichen Standards vor allem auf die Eigenverantwortung unserer Einwohnerinnen und Einwohner. Lassen Sie uns hoffentlich gemeinsam ein schönes erstes Adventswochenende erleben. Miteinander statt gegeneinander. Ich hoffe, dass dieser Satz uns den Rest des Jahres begleitet und wir ihn uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn uns Dinge erregen oder entzweien, die nicht in unseren Händen liegen. Lassen Sie uns gemeinsam für unsere Orte, unsere Gemeinde und unsere Gemeinschaft einstehen.

Im letzten Amtsblatt haben wir Ihnen unseren Wettbewerbsbeitrag zu „Ab in die Mitte“ vorgestellt; „Das NETZ-Werk“. Danach erreichten mich einige Stimmen, dass zu viele englische Begriffe verwendet wurden und ob denn das notwendig sei. Darauf kann ich mit Ja und Nein antworten. Für die Einreichung des Beitrages bei der Jury war es notwendig, da einige der Begriffe mittlerweile zum Sprachgebrauch bei der Entwicklung von zukünftigen Projekten gehören. Andererseits ist es nicht notwendig, wenn wir es unseren Bürgern vor Ort erklären möchten. Sie sollten jedoch einen Eindruck davon bekommen, wie ein solcher Beitrag aussieht. Ich freue mich, dass sich so viele für das Thema interessieren und darf Sie jetzt schon auf die geplanten Veranstaltungen im NETZ-Werk aufmerksam machen, welche wir für Januar 2022 geplant haben. Dabei wird es darum gehen, Ihnen unsere Ideen vor Ort vorzustellen. Sie können sich dann persönlich ein Bild von den zahllosen Möglichkeiten machen. Seien Sie gespannt.

Ich wünsche Ihnen trotz des Wetters einen angenehmen November und hoffe, dass wir uns alle zu den Veranstaltungen am 1. Adventswochenende sehen.

Sollten Sie Fragen zu unserer Gemeinde haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm