Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.



Neukirchen, den 8. Mai 2024

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

„Alles neu macht der Mai“, heißt es in einem Sprichwort. Das lässt sich auch in diesem Jahr wieder in unserer Gemeinde beobachten. Nach den sehr kalten Tagen im April, wünschen wir uns alle stabil frühlingshafte Temperaturen.

Die Veranstaltungssaison hat mit Hexenfeuer der SGN und dem „Tanz in den Mai“ begonnen und auch viele Baumaßnahmen können nun richtig durchstarten. Seit dem 6. Mai wird endlich die Bahnhofsstraße saniert. Sehr lang haben wir auf den Start durch den Freistaat gewartet, da diese Straße in dessen Eigentum steht. Wir sind mit der Straßenbeleuchtung und dem Gehwegbau an der Maßnahme beteiligt und können damit nun den Gehweg bis zum Haltepunkt Neukirchen-Klaffenbach ergänzen, um eine sichere Verbindung bis zur City-Bahn zu schaffen. Ende des Monats möchte der Gemeinderat dann den Auftrag für die Gartenstadtstraße erteilen und damit den Startschuss für eine lang ersehnte Maßnahme  geben.

Auch an der Baustelle unserer neuen Grundschule sieht man jetzt deutlich den Baufortschritt, da wir die Fundamentarbeiten abschließen konnten und nun in den Hochbau einsteigen können. Doch das ist nicht das einzige Schulbauvorhaben in unserer Gemeinde. Im Ortsteil Adorf hat die Gruunaschule mit dem Bau der Interimslösung begonnen, in der ab Sommer 2024 die Klassen eins bis vier in Adorf beschult werden sollen. Zu diesem Zwecke wird auch eine Zufahrtsstraße errichtet werden, um das gesamte Gelände zu erschließen. Diese Straße soll zukünftig den Name „Am Gruuna-Campus“ tragen. Der Ortschaftsrat hat diesem Vorschlag bereits zugestimmt, das letzte Wort hat nun der Gemeinderat.

Das bringt mich zum eigentlichen Thema meines Vorwortes. In den letzten Jahren haben wir viel infrastrukturelle Arbeit geleistet und die Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen. Neben Kreisverkehr und der neuen Straße als Zufahrt für unsere Grundschule, entsteht gerade auch eine neue Straße im Gewerbegebiet. Ebenso macht das NETZ-Werk als Zukunftsprojekt kontinuierlich kleine Fortschritte.

Diese Veränderungen waren für den Ge­meinderat maßgeblich in den vergangenen Jahren und werden in den kommenden Jahren prägend für unseren Ort sein. Da der jetzige Gemeinderat im Juni das letzte Mal in dieser Form zusammentritt, möchten wir gern noch die Straßennamen für diese Vor­haben finden. Aus den Reihen des Ge­meinderates gab es bereits die Vorschläge: Saulheimer Straße, Kirchner Straße und Schulstraße. Welche Straße fehlt Ihrer Meinung nach noch in Neukirchen? 

Dazu wünschen wir uns Ihre Ideen. Wir suchen für die neue Straße im Gewerbe­gebiet, für die fertiggestellte Straße an unserer neuen Grundschule und für die Umgehungsstraße jeweils neue Namen. Bei den erstgenannten ist der Fall ziemlich klar. Doch warum bei der Umgehungsstraße? Diese trägt den Name „Zum Gewerbepark“. Einerseits haben wir nicht mal ein Gebiet, was den Name Gewerbepark trägt, andererseits hat die Straße mit der Gebietsentwicklung drumherum viel mehr Funktionen als nur die Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet. Die Benennung von Straßen halte ich für einen wichtigen Schritt, um Zusammengehörigkeitsgefühl und lokale Identität zu den einschlägigen Vorhaben zu stärken. Ich bin überzeugt, dass die neuen Straßennamen dazu beitragen, unsere Gemeinschaft zu festigen, unsere Geschichte zu bewahren und gleichzeitig unsere Werte und Ziele für die Zukunft reflektieren.

In diesem Zusammenhang lade ich Sie herzlich am 27. Mai zu unserem „Markt der Möglichkeiten“ ein, um in kurzer Zeit die Vielfalt der Initiativen und Projekte in unserer Gemeinde zu zeigen. Nähere Informationen finden Sie auf Seite 27 im Mai-Amtsblatt. Ich lade Sie herzlich ein, konstruktive Vorschläge zu machen und die Geschichten hinter ihnen zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam stolz sein auf die Wege, die uns verbinden und unsere Gemeinde einzigartig machen.

Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm